Der integrative Ansatz
der Betrachtung von Nährstoffbelastungen, -emissionen, -frachten und
Kosten im gesamten Gewässersystem der FGE Weser konnte mit Hilfe der
Modellkopplung umgesetzt werden. Die Ergebnisse geben
flächendifferenziert Auskunft über die Nährstoffsituation in der
gesamten Flussgebietseinheit.
Die Vorgehensweise und Ergebnisse beruhen
auf einer gemeinsamen Abstimmung von Wasserwirtschaft und
Landwirtschaft.
Auswirkungen von
Agrarumweltmaßnahmen auf die Nährstoffeinträge können quantifiziert
und für unterschiedliche zukünftige Randbedingungen des Agrarsektors
prognostiziert werden.
Die Analyse von
Fließzeiten im Grundwasser gibt Hinweise auf die zeitliche
Wirkungsweise von Agrarumweltmaßnahmen und zeigt eindeutig, dass die
Bewirtschaftungsziele allein aus hydrologischen Gründen nicht bis 2015
zu erreichen sind.
Selbst nach theoretischer
Erreichung des guten Grundwasserzustands sind darüber hinaus weitere
ergänzende Maßnahmen zur Erreichung der vorläufigen
Bewirtschaftungsziele in den Oberflächen- und im Küstengewässer
notwendig.