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Mit
einem hohen Anteil (ca. 60%) an landwirtschaftlichen Flächen in der
Flussgebietseinheit Weser stellt die Nährstoffbelastung eines der
Hauptprobleme dar. Maßnahmen z.B. zur Reduzierung von
Nährstoffeinträgen werden bereits seit vielen Jahren durchgeführt. Die
Agrarpolitik der EU wird mehr und mehr den Anforderungen eines
nachhaltigen Natur- und Gewässerschutzes angepasst. Dabei sollen die
Erfahrungen aus den Pilotgebieten in den Diskussionsprozess der
EU-Agrarpolitik eingebunden werden.
Die
Geschäftsstelle beteiligt sich seit 2005 an einer Arbeitsgruppe zum Erfahrungsaustausch
zwischen den Pilotflussgebieten unter der Leitung des Joint Research
Center (JRC).
Der Endbericht der Phase II
"Experiences in Analysis of
Pressures and Impacts from Agriculture on Water Resources and Developing
a related Programm of Measures" fasst die Beiträge der
Pilotflussgebiete zu den Themenschwerpunkten Nährstoffbelastung,
Pestizidbelastung, Wassernutzung und -menge, Sedimente, Habitatverlust
und physikalische Veränderungen zusammen und gibt Hinweise für das
Maßnahmenprogramm.
In der derzeitigen Phase III werden
Workshops durchgeführt zu den Themen: Maßnahmenauswahl und -evaluierung,
Erstellung und Umsetzung des Bewirtschaftungsplanes, Einbindung der
Landwirtschaft, Nährstoffbelastung, Wasserknappheit und Klimawandel.
Zusätzlich unterstützen
die Pilotflussgebiete die Erarbeitung eines EU-weiten Katalogs
landwirtschaftlicher Gewässerschutzmaßnahmen, der künftig eine
Entscheidungshilfe bei der Erstellung der Maßnahmenprogramme bieten
soll.
Informationen zu den Workshops und den
Maßnahmenkatalog finden sich auf der
Website des JRC.
Verschiedene
regionale Pilotprojekte behandeln das Thema
Landwirtschaft. |