Landnutzung in der Flussgebietseinheit Weser (FGG Weser, 2010)

Landnutzung in der Flussgebietseinheit
Weser (FGG Weser, 2010)

Zum Thema

Die Belastung der Gewässer mit den relevanten Nährstoffen Stickstoff und Phosphor wurde bereits 2007 wie in allen anderen deutschen Flussgebieten auch für die Flussgebietseinheit Weser als wichtige überregionale Frage der Gewässerbewirtschaftung identifiziert. Die überregionale Bedeutung dieser Belastung wurde auch für den zweiten Berichtszyklus der EG-WRRL bestätigt. Insbesondere im Hinblick auf den Stickstoffeintrag in das Grundwasser und in die Küstengewässer sowie auf den Phosphoreintrag in Fließgewässer und Seen im Binnenland besteht in weiten Teilen des Einzugsgebietes der Weser ein Handlungsbedarf. Um mögliche Maßnahmenoptionen hinsichtlich ihres Umfangs und der Verortung auswählen zu können, sind möglichst flächendifferenzierte Kenntnisse über die Nährstoffeinträge und ihren Weg in die Gewässer sowie ihre zukünftigen Veränderungen notwendig. Daher hatte die Flussgebietsgemeinschaft Weser 2005 das Modellvorhaben AGRUM Weser in Auftrag gegeben. Dieses wurde 2011 mit dem Folgeprojekt AGRUM+ fortgeführt und ausgebaut. Der bestehende Modellverbund AGRUM Weser wurde mit neuen Modellerkenntnissen weiter entwickelt und die Interaktion der Modelle verbessert. So wurde die Nährstoffsituation mit einer flussgebietsweit einheitlichen und konsistenten Methodik beschrieben und die Wirkungen von Agrar- und Umweltmaßnahmen gerade im Hinblick zur Erreichung der Bewirtschaftungsziele abgeschätzt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt fanden auch Eingang in das bundesweite vom UBA finanzierte FuE Vorhaben "Maßnahmeneffizienz" vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

 

Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden, Städten und Gemeinden, Umweltverbänden und Ingenieurbüros, die mit der Umsetzung der EG-WRRL betraut sind sowie Vertretern von Wassernutzern und Landwirtschaft aus der Praxis.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.