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Der anadrom wandernde
Maifisch gehört zu den Heringsartigen (Clupeiformes), der im Gegensatz
zu den Salmoniden (Lachs, Meerforelle) im Frühjahr zum Laichen die
Mittel- und Oberläufe größerer Flüsse aufsucht. Der Maifisch erreicht
eine Länge von 30-50 cm, ein Maximalgewicht von 3 kg und ernährt sich
hauptsächlich von Zooplankton. Er ist in den Europäischen
Küstengewässern von der westlichen Ostsee bis zum Mittelmeer
anzutreffen. Die erwachsenen Tiere sterben in der Regel nach dem
Ablaichen. Nach kurzer Zeit schlüpfen die Jungfische und driften
während der Sommermonate in Richtung Ästuar. Dort besteht die Nahrung
der juvenilen sowie der adulten Fische hauptsächlich aus planktischen
Kleinkrebsen.
Wie die anderen
Wanderfischarten ist auch der Maifisch durch die Vielzahl von
Querbauwerken und die stofflichen Gewässerbelastungen bedroht. Aus
diesem Grund wird die Fischart in den großen Europäischen Flussgebieten
systematisch wiederangesiedelt. Der Maifisch war 2004 Fisch des Jahres. |