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Wiederansiedlung von Wanderfischen
  Fischfauna

Die Weser und ihre Quellflüsse sowie die Nebenflüsse sind ehemalige Heimatgewässer großer Lachsvorkommen. Durch die zunehmende Verunreinigung der Gewässer, die Errichtung von Querbauwerken und die Veränderung bzw. Zerstörung von Laichhabitaten reduzierten sich die großen Populationen und starben im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts aus.

Eine erfolgreiche Wiederansiedlung im Flussgebietssystem der Weser ist daher ein geeigneter Indikator für die ökologische Integrität vieler Lebensräume in einem Flusssystem und für ihre Vernetzung untereinander und mit den marinen Lebensräumen.

Seit vielen Jahren werden von Angelvereinen, Fischereiverbänden und Interessengruppen, teilweise gestützt durch staatliche Programme, Projekte zur Wiederansiedlung von Wanderfischen durchgeführt. Eine große Motivation, ehrenamtliches Engagement und finanzieller Einsatz werden mit dem Ziel geleistet, Lachse und Meerforellen in den Gewässern des Weser-Einzugsgebiets wieder anzusiedeln sowie die Population des Aals zu stützen.

Zum Schutz des Aals haben sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union im Rahmen der EU-Aal-Verordnung verpflichtet, fischereipolitische Maßnahmen zu ergreifen. Als erster Schritt wurde beschlossen, sogenannte Aal-Bewirtschaftungspläne aufzustellen.

Da Transport und Verbringung von Tieren über große Distanzen und zwischen unterschiedlichen Ländern und Flusssystemen die Gefahr einer Verschleppung von Krankheiten und Seuchen birgt, entwickelte die Geschäftsstelle der Flussgebietsgemeinschaft Weser in enger Zusammenarbeit mit der Taskforce für Fischseuchenprävention des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) eine Informationsbroschüre zur Fischseuchenprävention.

 

 

 
   

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