Gefahrstoffsymbole für giftige und umweltgefährdende Stoffe

Gefahrstoffsymbole für giftige und
umweltgefährdende Stoffe

Der chemische Zustand nach EG-Wasserrahmenrichtlinie wird unabhängig vom Gewässertyp ermittelt. Aufgrund ihrer europaweiten Relevanz wurden dafür 45 prioritäre Stoffe festgelegt, deren Vorkommen zur Beurteilung des guten chemischen Zustandes herangezogen werden. Hierzu gehören Schwermetalle, polychlorierte Biphenyle, schwer abbaubare chlorierte Kohlenwasserstoffe und Pflanzenschutzmittelwirkstoffe. Daraus hervorgehoben wurden die prioritär gefährlichen Stoffe, die besonders toxisch, bioakkumulierend und langlebig sind. Der chemische Zustand wird entweder mit "gut" oder "nicht gut" bewertet.

Der Artikel 16 der EG-Wasserrahmenrichtlinie beschreibt Strategien gegen die Wasserverschmutzung, insbesondere die Festlegung und Maßnahmen für prioritäre und prioritär gefährliche Stoffe. Die prioritären Stoffe müssen schrittweise reduziert werden. Für die prioritär gefährlichen Stoffe gilt, dass die Einleitungen und Emissionen nicht nur schrittweise verringert werden, sondern bis spätestens 2020 ganz eingestellt werden müssen, so dass sie langfristig nicht mehr in den Gewässern auftreten.